Eine Wärmepumpe ist der größte Stromverbraucher im Haus — und der beste Abnehmer für Solarstrom. Wir planen Heizung und Photovoltaik zusammen: Leistung, Zählerplatz, Steuerung. Die Montage übernimmt unser Heizungs-Meisterbetrieb — und Heizung und Warmwasser laufen schon nach einem Tag wieder.
Wir kümmern uns um alles, was mit der Heizung zu tun hat: Wärmepumpe, Tausch eines alten Kessels, Warmwasser, Wartung und Reparatur. Und wer Photovoltaik und Wärmepumpe getrennt beauftragt, bekommt zwei Anlagen, die nebeneinander laufen — wir planen sie zusammen, damit die Wärmepumpe dann läuft, wenn das Dach liefert. Beim Tausch sind Sie höchstens einen Tag ohne Heizung und Warmwasser; das ganze Projekt mit Fundament dauert 5 bis 7 Werktage.
Leistungsumfang
Bestandsaufnahme: Gebäude, Heizkörper oder Fußbodenheizung, bisheriger Verbrauch
Wärmepumpe, Kesseltausch, Hybridlösung oder nur Warmwasser
Auslegung nach der Heizlast des Gebäudes
Abstimmung mit der Photovoltaikanlage: Steuerung, Überschussnutzung
PVT als Wärmequelle, wenn keine Bohrung möglich ist
Zählerplatz und Absicherung im Plan
Material und Montage durch einen Heizungs-Meisterbetrieb
Wartung und Reparatur — auch an Anlagen, die nicht von uns sind
Hinweis auf Förderprogramme — Antrag vor Auftragsvergabe
Übergabe mit Einstellung und Erklärung
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Warum Heizung und Photovoltaik zusammengehören.
Nach einem Tag wieder warm
Heizung und Warmwasser sind beim Tausch spätestens nach einem Tag wieder in Betrieb. Das ganze Projekt — mit Fundament für das Außengerät, Anschluss und Einregulierung — dauert 5 bis 7 Werktage. Sie sitzen in dieser Zeit nicht im Kalten.
Die Wärmepumpe ist der beste Solarstrom-Kunde
Sie braucht viel Strom, und sie braucht ihn planbar. Mit einer Steuerung, die den Überschuss vom Dach nutzt, heizt oder speichert sie Warmwasser genau dann, wenn die Anlage liefert. Das senkt die Stromrechnung stärker als jeder Speicher.
Richtig ausgelegt, nicht überdimensioniert
Eine zu große Wärmepumpe taktet und verschleißt, eine zu kleine friert. Die Auslegung folgt der Heizlast des Gebäudes — nicht dem alten Kessel und nicht dem Katalog.
Der Zählerschrank muss beides können
Wärmepumpe, Wallbox und Wechselrichter hängen am selben Zählerplatz. Wir planen ihn einmal für alles, mit Platz für den Steuerempfänger nach § 14a EnWG — statt ihn dreimal aufzumachen.
Heizkörper bleiben oft
Nicht jede Wärmepumpe braucht eine Fußbodenheizung. Viele Bestandsgebäude kommen mit vergrößerten Heizkörpern und niedrigerer Vorlauftemperatur aus. Ob das bei Ihnen geht, zeigt die Heizlastberechnung — vorher, nicht nachher.
⎓ + ~PVT · Strom und Wärme am selben Bauteil
Keine Bohrung möglich? Dann kommt die Wärme vom Dach.
Eine Sole-Wärmepumpe arbeitet effizienter als eine Luft-Wärmepumpe, braucht aber eine Wärmequelle im Boden — Erdsonde oder Flächenkollektor. Wenn das Grundstück zu klein ist, eine Bohrung nicht genehmigt wird oder der Garten nicht aufgerissen werden soll, gibt es einen dritten Weg: PVT-Kollektoren auf dem Dach.
Ein Bauteil, zwei Erträge
Ein PVT-Kollektor ist ein Photovoltaikmodul mit einem Wärmeübertrager auf der Rückseite. Vorne entsteht Strom, hinten nimmt eine Sole Wärme auf. Dieselbe Dachfläche liefert beides.
Die Quelle für die Sole-Wärmepumpe
Die erwärmte Sole geht direkt zur Wärmepumpe, ohne Pufferspeicher im Quellkreis. Für die Wärmepumpe verhält sich das Dach damit wie ein Erdkollektor — nur ohne Bagger und ohne Bohrgenehmigung.
Auch nachts und bei bedecktem Himmel
Unverglaste Kollektoren nehmen nicht nur Strahlung auf, sondern auch Wärme aus der Umgebungsluft. Deshalb arbeiten sie rund ums Jahr und nicht nur bei Sonnenschein — anders als eine Solarthermieanlage.
Kühle Module liefern mehr Strom
Photovoltaik verliert Leistung, wenn sie heiß wird. Weil die Sole dem Modul Wärme entzieht, bleibt es kühler und der Stromertrag etwas höher. Das ist ein Nebeneffekt, kein Hauptargument — aber er geht in die richtige Richtung.
Wann PVT passt
Erdbohrung nicht erlaubt oder zu teuer
Grundstück zu klein für einen Flächenkollektor
kein Außengerät gewünscht — es gibt keinen Ventilator und damit kein Lüftergeräusch
Dachfläche vorhanden, die ohnehin belegt werden soll
vorhandene Erdsonde, die im Sommer regeneriert werden soll
Was dagegen spricht
Es braucht mehr Dachfläche als eine reine Photovoltaikanlage gleicher Leistung
die Anschaffung ist teurer als eine Luft-Wärmepumpe
im Sommer fällt mehr Wärme an, als das Haus braucht
es ist keine Lösung von der Stange: ohne Heizlastberechnung geht hier nichts
Wie viele Kollektoren es braucht, lässt sich nicht pauschal sagen. Das hängt am Standort, an der Ausrichtung des Dachs — Süd oder Nord — und am Wärmebedarf des Hauses. Es ist eine Rechenaufgabe, und die rechnen wir für Ihr Haus.
N
Vom Gebäude zur richtigen Wärmepumpe.
Erst das Gebäude verstehen, dann auslegen, dann bauen lassen — und mit der Photovoltaik verbinden.
PERegeln, nach denen gearbeitet wird
Nach den Regeln, die gelten.
Eine Wärmepumpe wird nach der Heizlast des Gebäudes ausgelegt, nicht nach dem alten Kessel. Die Heizlast berechnet der Heizungs-Meisterbetrieb oder ein Energieberater; den hydraulischen Abgleich macht der Meisterbetrieb, der die Anlage einbaut — er haftet für die Funktion. Wir planen die Schnittstellen zu Strom, Dach und Photovoltaik und halten die Fäden zusammen. Normnummern nennen wir hier nicht: Fassungen ändern sich, und was gilt, entscheidet der ausführende Betrieb.
HeizlastGrundlage der Auslegung — berechnet vom Meisterbetrieb oder einem Energieberater
Hydraulischer AbgleichGehört zur Montage und wird vom Heizungsbauer gemacht
AnmeldungDie Wärmepumpe wird beim Netzbetreiber gemeldet
Steuerbare VerbraucherDarf in Engpässen begrenzt werden — dafür geringeres Netzentgelt
GebäudeenergiegesetzWas für Ihr Haus gilt, klären wir vor der Entscheidung
~Fragen
Fragen, die dazu gestellt werden.
Ehrliche Antworten — auch dort, wo die Antwort „kommt darauf an“ lautet.
Passt eine Wärmepumpe in ein älteres Haus?
Ja. Entscheidend sind die Heizlastberechnung und der Energiebedarf des Hauses. Wärmepumpen schaffen heute Vorlauftemperaturen bis 75 °C und kommen damit auch mit vorhandenen Heizkörpern zurecht. Wie effizient sie dabei arbeitet, ist eine zweite Frage: Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto weniger Strom braucht sie — größere Heizkörper, eine gedämmte Decke oder neue Fenster helfen dabei. Wir rechnen das, bevor wir ein Gerät vorschlagen.
Wie viel Strom braucht die Wärmepumpe — und liefert das die Anlage?
Im Winter, wenn die Wärmepumpe am meisten braucht, liefert das Dach am wenigsten. Photovoltaik deckt deshalb nie die ganze Heizung, aber einen erheblichen Teil von Warmwasser und Übergangszeit. Wie viel, rechnen wir ganz transparent anhand der Geodaten aus den Drohnenaufnahmen: Wir wissen genau, was Ihr Dach erzeugt — und damit, was davon für die Wärmepumpe übrig bleibt.
Wie lange bin ich ohne Heizung?
Höchstens einen Tag. Heizung und Warmwasser laufen nach spätestens einem Tag wieder; das ganze Projekt mit Fundament für das Außengerät dauert 5 bis 7 Werktage.
Darf der Netzbetreiber meine Wärmepumpe abschalten?
Abschalten nicht. Neue Wärmepumpen und Wallboxen gelten als steuerbare Verbrauchseinrichtungen: Bei einem Netzengpass darf der Netzbetreiber sie vorübergehend auf eine Mindestleistung begrenzen, nicht aber ausschalten. Dafür zahlen Sie ein reduziertes Netzentgelt. Der Steuerempfänger braucht Platz im Zählerschrank — den planen wir mit.
Macht Grüne Phase auch Wartung und Reparatur?
Ja. Wartung und Reparatur gehören zum Thema Heizung, auch an Anlagen, die nicht von uns eingebaut wurden. Ausgeführt wird von einem Heizungs-Meisterbetrieb; Ansprechpartner bleiben wir.
Wer rechnet die Heizlast und macht den hydraulischen Abgleich?
Die Heizlast berechnet der Meisterbetrieb, der die Anlage einbaut — oder ein Energieberater. Haben Sie schon einen beauftragt oder liegt eine Berechnung vor, arbeiten wir damit. Ist der Heizungsbauer ausgelastet, ziehen wir einen Energieberater hinzu; der Meisterbetrieb baut dann ein. Den hydraulischen Abgleich macht der Betrieb, der einbaut. Wir planen die Schnittstellen — Strom, Zählerplatz, Dach, Photovoltaik — und sorgen dafür, dass alles zusammenpasst.
Gibt es Förderung für die Wärmepumpe?
Förderprogramme gibt es, ihre Bedingungen ändern sich häufig. Wir nennen deshalb keine Zahlen auf dieser Seite. Die Regel, die immer gilt: Der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt werden. Auskunft geben KfW und BAFA; im Gespräch sagen wir Ihnen, was aktuell in Frage kommt.