Einmal richtig statt dreimal aufmachen
Wer heute die Anlage, nächstes Jahr die Wallbox und übernächstes die Wärmepumpe anschließt, öffnet den Schrank dreimal — und zahlt dreimal. Wir planen den Zählerplatz einmal für alles, mit Reserve.
Photovoltaik, Speicher, Wallbox und Wärmepumpe treffen sich an einer Stelle: im Zählerschrank. Wir planen ihn einmal für alles — und wir machen auch die Elektrik, die nichts mit Solar zu tun hat: Neubau, Sanierung, neue Leitungen, neuer Verteiler. Ausgeführt wird von einem Elektro-Meisterbetrieb, der beim Netzbetreiber eingetragen ist.

Viele Zählerschränke in Bestandshäusern sind für Photovoltaik, Wallbox und Wärmepumpe nicht ausgelegt: kein Platz für Zähler und Steuerempfänger, kein Überspannungsschutz, alte Absicherung. Wir prüfen das vor der Planung und legen fest, was erneuert werden muss — und was nicht.
Leistungsumfang
Wer heute die Anlage, nächstes Jahr die Wallbox und übernächstes die Wärmepumpe anschließt, öffnet den Schrank dreimal — und zahlt dreimal. Wir planen den Zählerplatz einmal für alles, mit Reserve.
Zählerplatz, Anmeldung, Steuerempfänger: Was der Netzbetreiber verlangt, steht in seinen technischen Anschlussbedingungen. Wir planen danach; die Unterlagen reicht der eingetragene Elektromeisterbetrieb ein.
Ein Erder, der im Erdreich liegt und nicht im Beton, muss aus nichtrostendem Edelstahl sein. Verzinkter Stahl korrodiert dort über die Jahre weg, und ein weggerosteter Erder ist keiner mehr — man sieht es nur nicht, weil er unter der Erde liegt. Wir verbauen deshalb Edelstahl, auch wenn das Material teurer ist. Es ist der Punkt, an dem am häufigsten gespart wird und am wenigsten gespart werden darf.
Dazu wird ein Tiefenerder gesetzt. Wie tief, hängt vom Boden ab: meist mindestens 6 Meter, oft mehr. Danach wird der Erdungswiderstand in Ohm gemessen, und Sie bekommen das Messprotokoll — das ist Pflicht und gehört zu jeder Übergabe.
Überspannungsschutz, Fehlerstromschutz, richtig dimensionierte Leitungen: Nichts davon sieht man später — aber jeder Blitz in der Nachbarschaft merkt es. Es steht im Plan, nicht im Kleingedruckten.
Arbeiten am Zählerplatz darf nur ein beim Netzbetreiber eingetragener Elektro-Fachbetrieb ausführen — und nur er darf die Anmeldung der Photovoltaikanlage unterschreiben. Wir planen, liefern, leiten und organisieren die Anmeldung; er baut, unterschreibt und nimmt in Betrieb.
Bestand ansehen, Zählerplatz planen, umbauen lassen, in Betrieb nehmen.
Der Zählerplatz folgt den Anschlussbedingungen Ihres Netzbetreibers, Schutzmaßnahmen und Erstprüfung liegen beim ausführenden Elektro-Meisterbetrieb. Konkrete Normnummern nennen wir hier nicht: Fassungen ändern sich, und was gilt, entscheidet der ausführende Betrieb — nicht ein Satz auf einer Website. Die Leiterkennzeichnung haben Sie auf dieser Seite übrigens schon gesehen: L1 braun, L2 schwarz, L3 grau.
AnschlussregelnZählerplatz und Anmeldung nach den Bedingungen des NetzbetreibersÜberspannungsschutzOb nötig und wie ausgeführt, entscheidet die AnlageFehlerstromschutzSchutz gegen elektrischen Schlag — nicht verhandelbarErstprüfungMessung und Protokoll nach der ErrichtungErder im ErdreichNichtrostender Edelstahl — verzinkter Stahl korrodiert dort wegErdungsmessungErdungswiderstand in Ohm gemessen — Sie bekommen das MessprotokollLeiterkennzeichnungL1 braun · L2 schwarz · L3 grau · N blau · PE grün-gelbEhrliche Antworten — auch dort, wo die Antwort „kommt darauf an“ lautet.
Nicht immer, aber oft. Fehlt der Platz für einen zweiten Zähler oder den Steuerempfänger, fehlt der Überspannungsschutz oder ist die Verteilung älter als die Regeln, verlangt der Netzbetreiber den Umbau. Wir sehen uns den Schrank bei der Dachaufnahme an und sagen Ihnen vorher, ob und was.
Nur ein Elektro-Fachbetrieb, der beim Netzbetreiber eingetragen ist. Er führt die Arbeiten aus und unterschreibt die Inbetriebsetzung. Bei uns ist das unser Elektro-Meisterbetrieb; wir planen und leiten.
Neue Wallboxen und Wärmepumpen müssen vom Netzbetreiber bei einem Engpass begrenzt werden können. Dafür setzt er ein kleines Gerät in den Zählerschrank — den Steuerempfänger. Es braucht einen Platz auf der Hutschiene. Wir planen ihn ein, auch wenn die Wallbox erst später kommt.
Bei neuen Anlagen und Umbauten am Zählerplatz in aller Regel ja. Unabhängig von der Vorschrift: Wechselrichter, Speicher und Wärmepumpe sind Elektronik im vierstelligen Bereich — ein Überspannungsschutz kostet einen Bruchteil davon.
Weil ein Erder, der im Erdreich liegt, dort dreißig Jahre halten muss. Verzinkter Stahl rostet im Boden weg; nichtrostender Edelstahl nicht. Das Problem dabei ist, dass man es nicht sieht — der Erder liegt unter der Erde, und wenn er weg ist, merkt es niemand, bis etwas passiert. Im Beton eingegossen ist verzinkter Stahl unkritisch, im Erdreich nicht. Wir verbauen deshalb Edelstahl, und Sie finden es als Position im Angebot.
Ein Erder, der senkrecht in den Boden getrieben wird, statt flach im Fundament zu liegen. Wie tief, hängt von der Bodenbeschaffenheit ab — meist mindestens 6 Meter, oft mehr. Gesetzt wird so lange, bis der gemessene Erdungswiderstand stimmt. Der Wert wird in Ohm gemessen, und das Messprotokoll bekommen Sie mit den Unterlagen; es ist Pflicht.
Ja, alles an Elektrik: Neubauinstallation, Sanierung, neue Leitungen, Verteilerumbau, Beleuchtung, Außensteckdosen. Die Photovoltaik ist nur der häufigste Anlass, aus dem jemand anruft.